Falkensee, News

79 Prozent stimmten für Hallenbad

16.760 haben bei der Umfrage zu Bau eines Hallenbades mit Ja gestimmt, 4.555 Menschen haben sich dagegen ausgesprochen. Dieses Ergebnis verkündete Dr. Linus Strothman, Ansprechpartner für Bürgerbeteiligung im Rathaus, während der Juni-Sitzung des Hauptausschusses.

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Vorweg war es zu schweren Diskussionen gekommen. Mehrere Abgeordnete bezweifelten, dass eine Veröffentlichung der Ergebnisse angesichts der Anhörung durch die Kommunalaufsicht zu diesem Verfahren legitim sei. Einzelne Abgeordnete verließen während der Verkündung der Umfrageergebnisse den Sitzungssaal. Zuvor hatten die Ausschussmitglieder mehrheitlich dafür gestimmt, dass die Stadtverwaltung die Ergebnisse im öffentlichen Teil der Sitzung verkünden solle.

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Hallenbad: Wird Einwohnerumfrage gestoppt?

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Da dürfte es im Falkenseer Rathaus recht verärgerte und auch ratlose Gesichter gegeben haben: Mit Schreiben vom 8. Juni, das dem Stadt-Journal vorliegt, teilt der Landkreis Havelland der Stadtverwaltung mit, dass die flächendeckende Einwohnerbefraung zum Hallenbad rechtlich unzulässig sei und dass sie deswegen abgebrochen werden müsse.

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Der Weg zum smarten Schüler

Das ist Tobias Brandt aus Falkensee

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Tobias Brandt (20) war ein richtig schlechter Schüler. Sein Schülerleben auf dem Dallgower Marie-Curie-Gymnasium bestand mehr aus Streiche spielen, faulenzen und mit Freunden herumalbern als aus der klassischen Schularbeit. Im Unterricht wurde fast ausschließlich Stadt-Land-Fluss gespielt, Hausaufgaben waren ein Fremdwort, für Tests wurde höchstens einmal die Mappe durchgeblättert.

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Diskussion übers Falkenseer Zentrum

Interessanter Abend im Foyer der Stadthalle: Die Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) hatte gemeinsam mit Interessengemeinschaft IG Falkensee (früher IG Bahnhofstraße) und der Werbegemeinschaft Starke Mitte zu einer Diskussion über die Zukunft der Falkenseer Innenstadt, respektive der Bahnhofstraße eingeladen. Mehr als 90 Personen waren erschienen, darunter Vorstände und Mitglieder der Gastgeber; das Künstlernetzwerk „Made in Falkensee“ war ebenso vertreten wie Händler, Investoren, Politik und Stadtverwaltung.

Podium

Bildunterschrift: Redner auf dem Podium. Von links: Stefanie Witt, Maike Janetzke, Heiko Richter, Hans-Peter Pohl, Baudezernent Thomas Zylla, Thomas Lenkitsch sowie Jörg Rade. Foto: bvs

Die Runde diskutierte rund zwei Stunden lang, wobei im Ergebnis Wünsche und Vorstellungen deutlich wurden: Der Gutspark als grünes Zentrum der City müsste aufgeräumter und einladender gestaltet und vielleicht mit Kinderspielplatz und Sitzgelegenheiten für Senioren ergänzt werden, schlug unter anderem Ulf Hoffmeyer-Zlotnik vom Seniorenbeirat vor.

Der Verkehr müsste so gelenkt werden, so Thomas Lenkitsch von der Werbegemeinschaft Starke Mitte, dass der Durchgangsverkehr möglichst draußen bleibe. Taxiunternehmer Alexander Sylvester empfahl, dass Fahrzeuge, die in die Innenstadt wollen, vielleicht sogar in einem Einbahnstraßensystem und durch einen vierten Tunnel auf Höhe Poststraße/Hansastraße fahren könnten. IGF-Vorstand Heiko Richter monierte, dass die Stadthalle vom Verkehr recht abgeschnitten liege und kritisierte die Planung, die Scharenbergstraße nur als schmale Verbindung über die Straße Am Gutspark zur Bahnhofstraße zu verlängern.

Läden an der Bahnhofstraße sollten nach Ansicht von Maike Janetzke (Kaffeerösterei RöstTeam) mehr mit Delikatessen, Schuhen oder Damenbekleidung handeln, Qualität und Kleinteiligkeit im Handel wurden dabei von ihr besonders hervorgehoben. Gewünscht wurden auch mehr kleine Läden, in denen Künstler und Kunsthandwerker mit geringer Miete ihre Waren anbieten könnten, wünschte sich Steffanie Witt vom Künstlernetzwerk Made in Falkensee. In der Innenstadt könnten auch sogenannte „Think Tanks“ geschaffen werden, Orte, an denen Gründer preiswerten Raum mieten und gemeinsam Ideen und Start-Ups entwickeln könnten.

Unklar blieb, wie es mit dem SeeCarré weiter geht. Georg Wurm, Vertreter des Investors S&G Development, hatte sich wegen Terminüberschneidungen entschuldigt, schickte aber eine E-Mail an den MIT-Geschäftsführer Hans-Peter Pohl; er zitierte als Moderator der Veranstaltung daraus, dass man weiterhin hoffe, im Sommer mit dem Bau zu beginnen.

Unklar blieb auch, wie es mit dem Neubau auf dem Gelände der alten Stadthalle weiter geht. Dort soll ja ein Wohnkomplex mit vier Wohntürmen und Gewerbe-/Handelsflächen im Erdgeschoss gebaut werden. Der Vertreter der Investorengruppe, Jörg Rade, blieb weitgehend in der Deckung, berichtete, für das Gebäude einen Ankermieter zu benötigen und davon, dass die Planung im Detail noch nicht fertig sei. Und er bat nachdenklich darum, dass man die hohen Ansprüche an die Bahnhofstraße nicht alle auf dieses eine Bauprojekt projizieren möge.

Am Rande der Veranstaltung dementierte Jörg Rade Befürchtungen, nach denen ein Discounter einen Großteil der Ladenfläche übernehmen könnte: „Es gibt keine Gespräche mit Discountern“, versicherte er gegenüber dem Stadt-Journal. In der jüngsten Vergangenheit waren hinter den Kulissen Vermutungen laut geworden, dass mit einem Discounter an der Stelle auch die Zahl der Parkplätze massiv erhöht werden würde, die dann einen Teil der Aufenthaltsfläche vor dem künftigen Gebäude einnehmen könnten. Schön, dass sich diese Befürchtungen nicht bestätigen. bvs

 

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Die Planungen zum Hallenbad

Bei sogenannten Bürger-Workshops der Stadt Falkensee wurden die Planungen zum möglichen Bau des Falkenseer Hallenbades vorgestellt.

Die komplette Planung der Planungsgesellschaft "bauconcept" kann hier direkt heruntergeladen werden. Dabei handelt es sich um die Präsentation, wie sie auf den Workshops gezeigt wurde.

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Einfach auf das Bild oben klicken. Gafik und Pläne: BAUCONZEPT® PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH, Foto: fotolia.com. Mehr Infos zum Planer: www.bauconcept.com.

Quelle und mehr Infos:  Stadt Falkensee, www.falkensee.de

Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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