Spandau, News

Taufe mit Funkenregen

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Funken sprühten, als Taufpatin Gabriele Fliegel bei der Taufzeremonie die Sektflasche am Rumpf der „Wappen von Spandau“ zerschellen ließ. Foto: Uhde

Funken sprühten als am Mittag des 31. März die Sektflasche am Bug der „Wappen von Spandau“ zerschellte. Der hatte Taufpatin Gabriele Fliegel, Vorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau, bei der Schiffstaufe des dritten Fahrgastschiffs der Reederei Lüdicke am Lindenufer den rechten Schwung gegeben.

Der Namen des Fahrgastschiffes geht auf einen Vorschlag des CDU-Verordneten Ingo Marquardt in der Spandauer Bezirksverordneten-Versammlung zurück. „Nach einem S-Bahn-Zug, der den Namen Spandau trägt, wird nun auch ein stolzer, schneeweißer Ausflugsdampfer den Namen der Havelstadt weit über die Grenzen des Bezirks hinaustragen“, freute sich Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) bei der Taufzeremonie. Denn die Reederei wird das Motorschiff „Wappen von Spandau“ außer für Linienfahrten in der Hauptstadt auch „bei Touren über die Elbe nach Magdeburg, Tangermünde, Havelberg oder nach Stettin einsetzen“, sagt Reederei- Geschäftsführer Dominik Seidel.

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Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) freut sich, dass nun auch ein Fahrgastschiff den Namen der Havelstadt weit über die Grenzen des Bezirks hinausträgt. Foto: Uhde

Ihr drittes und größtes Schiff nach der „Heiterkeit“ und der „Angela“ kaufte die Reederei Lüdicke, die bis 2013 am Ritterfelddamm in Kladow ansässig war und jetzt an der Breiten Straße 9 residiert, in Schweinfurth am Main. Die „Wappen von Spandau“ ist stolze 42,90 Meter lang, 6,20 Meter breit und bietet Platz für 300 Passagiere. Angetrieben wird der Ausflugsdampfer von drei neuen, emissionsarme Maschinen. Die beiden Haupttriebwerke leisten je 230 PS. Auch im Innenraum wurde das Schiff völlig erneuert. So verfügt es nun über eine große, moderne Küche. Wer das Schiff genauer kennenlernen möchte, sollte sich den 10. Mai merken. Dann legt die „Wappen von Spandau“ um 11 Uhr am Lindenufer ab zu einer „Himmelfahrtssause“. An Bord gibt es frischgezapftes Bier und Gegrilltes, an Deck spielt eine Band, auf dem neu eingerichteten Oberdeck kann getanzt werden. Die Fahrt geht Richtung Potsdam und dauert bis etwa 15 Uhr. Kosten: 19,50 Euro. ud

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