Spandau, News

Vorgestellt: Jana Friedrich

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Jana Friedrich ist seit Mitte Januar die Tourismus-Beauftragte des Bezirks. Foto: Uhde


Der Havel ist Jana Friedrich (30) seit jeher eng verbunden. Ist die 1987 in Leipzig geborene Tourismus-Fachfrau doch bereits 1988 mit ihren Eltern nach Werder an der Havel gezogen – wo sie auch heute noch wohnt. Als erste Tourismus-Beauftragte eines Berliner Bezirks arbeitet sie nun seit dem 15. Januar 2018 in der Havelstadt Spandau. Und schaut seitdem von ihrem in den Räumlichkeiten der Abteilung Wirtschaftsförderung im Rathaus-Nebengebäude stehenden Schreibtisch aus während ihrer Arbeitszeit ebenfalls auf die Havel.


Für ihre Arbeit als Spandauer Tourismus-Beauftragte ist Jana Friedrich durch ihre Ausbildung und bereits gewonnene Berufserfahrungen in der Reisebranche bestens gerüstet. Nach Schule und Abitur in Werder absolvierte sie an der Hochschule Harz in Wernigerode von 2007 bis 2010 ihr Studium im Studiengang „International Tourism Studies“ mit dem zweisprachigen Abschluss in Deutsch und Französisch. Ebenfalls in Wernigerode folgte nach weiteren drei Jahren 2013 der Master of Arts im Studiengang „Tourism and Destination Development“. Internationale Erfahrungen brachten während der Studienzeit zwei jeweils halbjährliche Auslandsaufenthalte in Frankreich und der Schweiz. So gerüstet stürzte sich Jana Friedrich 2013 ins Berufsleben. In München arbeitete sie für einen „Paket-Reiseveranstalter“, der fertige Reisepakete an andere Reiseveranstalter veräußert. Die selbe Tätigkeit führte Frau Friedrich 2015 zu einem neuen Arbeitgeber nach Berlin. Ein Jahr später nutzte sie dann ihre Erfahrungen, um die Stadtverwaltung Werder im Bereich Tourismus zu unterstützen.
„2017 entdeckte ich dann die Ausschreibung des Bezirksamts Spandau für die Stelle einer Tourismus-Beauftragten der Havelstadt und bewarb mich umgehend“ erinnert sich Jana Friedrich. Mit Erfolg: Seit 15. Januar 2018 engagiert sie sich für die Tourismusförderung des Bezirks. Angesiedelt ist ihre Stelle bei der von Stadtrat Gerhard Hanke (CDU) geführten Abteilung Wirtschaftsförderung, Soziales, Weiterbildung und Kultur. Da arbeitet sie seitdem eng zusammen mit dem Leiter der Wirtschaftsförderung, Patrick Sellerie. Dabei gehört insbesondere die Begleitung und Umsetzung des bereits im Sommer 2017 gestarteten Projekts „Spandau Tourismus“ in Zusammenarbeit mit der Agentur „Gröschel Branding“ zu ihren Kernaufgaben. „Ich habe mir vorgenommen, für Spandau eine klare, touristische Ausrichtung zu formulieren, touristische Produkte zu schaffen, die dann vermarktet werden können, sowie das touristische Online-Portal der Havelstadt zu optimieren“, beschriebt Jana Friedrich weitere Aufgabenbereiche. Dazu gehöre auch die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Berlin, Spandau und dem Havelland auf dem Gebiet des Tourismus. So pflegt die Tourismus-Beauftragte enge Kontakte mit den Partnern „visitBerlin“ in der Hauptstadt und dem brandenburgischen Partnerverein „Regionalpark Osthavelland-Spandau“. Auch intensivere Kontakte bei Fragen des Tourismus in das benachbarte Havelland hält sie für erstrebenswert. „So kann man Besuchern der Region ein weitaus umfassenderes Besuchsprogramm bieten“, zeigt sie sich überzeugt. Die Grundlagenarbeit zu Beginn ihrer Tätigkeit – die Stelle der Spandauer Tourismus-Beauftragten ist übrigens unbefristet – soll zu einer Verbesserung der Standortqualität führen. Dabei sieht sie wichtige Aufgaben darin, die „Verbindung des Spandauer Tourismus-Highlights Zitadelle mit der Altstadt zu verbessern, hier im Spandauer Zentrum das abendliche Gastronomie-Angebot weiter zu erweitern und bekannter zu machen sowie den Wunsch nach einem Restaurations-Schiff am Lindenufer weiter zu verfolgen“.
Mit all dem will Jana Friedrich Spandau und damit einen Bezirk, den sie selbst schnell lieben gelernt hat, Besuchern aus Nah und Fern als Muss bei einem Berlin-Besuch noch schmackhafter zu machen. Beste Voraussetzungen dafür sieht sie, weil sie Spandau als „vielfältig durch eine Mischung aus Grün und Stadtkultur und als einen Bezirk, in dem die Bewohner sehr engagiert für ihre Kieze sind“ kennen und schätzen gelernt hat. Und Jana Friedrich ist davon überzeugt, dass die Aufgabe, Spandau als touristisch lohnenswertes Ziel in das Bewusstsein potentieller Besucher zu bringen, sicher gelingen wird. „Dafür sorgen schon die tolle Stimmung im Team und die ehrvorragende Zusammenarbeit mit der Agentur „Gröschel Branding“ und dem Bezirksamt“, sagt die 30-Jährige. Zu erreichen ist Jana Friedrich per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Telefon 030 90 279 22 88. ud

Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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