Spandau, News

Paddeln auf dem Board

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Stefan hat in diesem Jahr seine Leidenschaft für das Stand Up Paddling entdeckt und nutzt jede freie Minute, um den Trendsport auf der Havel zu genießen. Foto: Uhde

Mit dem Stand Up Paddling (SUP) entwickelt sich rasant ein neuer Trendsport. Gerade jetzt in der Ferienzeit bietet der die hervorragende Möglichkeit, die besondere Lage Spandaus an der Havel zu nutzen. Dass dabei das SUP zunehmend eine wichtige Rolle spielt, liegt wohl nicht zuletzt daran, dass sich das Sportgerät nahezu problemlos transportieren lässt.

Denn rund 90 Prozent aller verkauften Boards sind aufblasbar. Problemlos lassen sie sich in der Tasche oder auf dem Fahrrad mitnehmen. So ein aufblasbares Board gibt es schon von 600 Euro an aufwärts. Entscheidet man sich für ein hartes Board, kann man schon einmal bis zu 3500 Euro auf den Tisch legen. Dann nutzt man allerdings auch ein Board, das auch dem Profi alle Ehre macht.

Doch wie bei vielen Dingen, die sportlichen Spaß bereiten, kommt vor dem Vergnügen erst einmal die Übung. Und dazu bietet die Havelstadt nicht nur mit ihrer Wasserlage beste Voraussetzungen. Denn seit Mai dieses Jahres bietet Michael Stumm mit seiner Firma „WhatSUPberlin“ auf dem Gelände der Marina Lanke-Werft, Scharfe Lanke 109-131 in der südlichen Wilhelmstadt dazu die Gelegenheit. Bei ihm kann jeder, egal welchen Alters, lernen, wie man aufrecht auf einem Surfboard stehend mit Hilfe eines Paddels vorankommt. Und natürlich vermittelt Stumm seinen Schülern auch die wichtigen „Verkehrsregeln“ und Sicherheitsvorschriften, die auf der viel befahrenen Havel sehr wichtig sind.

Die „Erfinder“ des SUP hatten es da wohl noch einfacher mit den Platzverhältnissen. Als diese gelten polynesische Fischer, die sich in ihren Kanus stehend fortbewegten und es teilweise heute noch so handhaben. Erst auf Hawaii wurde diese Art der Fortbewegung zum Sport umfunktioniert und perfektioniert. Inzwischen zählt das SUP als eigenständige Sportart. Allerdings streiten sich noch die Verbände Kanu und Surfen darum, in welchen Bereich das SUP fällt.

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Michael Stumm von „WhatSUPberlin“ weist Anfänger und Fortgeschrittene in die Kunst des Stand Up Paddlings ein. Foto: Uhde

Das Angebot von „WhatSUPberlin“ gilt aber auch für Fortgeschrittene und Könner. Stumm bietet Aufbaukurse für Paddeltechnik und Wendemanöver, verleiht und verkauft Standup-Boards, Paddel und Zubehör. Auf geführten Touren geht es mit dem „WhatSUPberlin“-Team über die Wasserwelt der Unterhavel. Von der idyllischen Klein-Venedig-Tour bis zu langen Touren nach Lindwerder oder zum Wannsee ist für Einsteiger wie auch Fortgeschrittene vieles möglich. Wer seine innere Mitte auf dem Wasser finden möchte, kann zudem einen der von fachkundigen Lehrern geleiteten SUP-Yoga-Kurse besuchen.

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Weitere Informationen zu den Angeboten und zu den Preisen gibt es auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/Whatsupberlin.de/ oder unter Telefon 0174 377 27 33. Termine können ebenfalls unter dieser Nummer oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebucht werden. Wer es gemütlicher mag, kann Sonnen-Terrasse und Liegewiese zum Verweilen nutzen oder auf Balance-Trainingsgeräten „Trockenübungen“ machen. Oder einfach an der Station bei einem kühlen Getränk und BBQ gemütlich in den Feierabend chillen. Das „WhatSUPberlin“-Deck kann auch für Familienfeiern oder Firmen-Events gebucht werden. Geöffnet ist die Station täglich von 10 bis 19 Uhr. Ausnahme ist der Mittwoch, an dem erst um 13 Uhr geöffnet wird. Bei gutem Wetter bleibt die Station auch länger geöffnet. Allerdings sollte man dann zuvor unter genannter Telefonnummer anfragen. ud

Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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