Falkensee

Demenzdorf in Falkensee?

Demenzdorf - eine Einrichtung für die spezialisierte Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen in Falkensee und der Region?“

„Den Bedürfnissen an Demenz erkrankter Menschen besser Rechnung tragen zu können, als dies in traditionellen häuslichen Pflegesituationen möglich ist“, so beschreibt der Vorsitzende der Senioren-Union Havelland Hans-Peter Pohl den Zweck eines Demenz-Dorfes. Wie dies erfolgt, soll an erfolgreichen Beispielen am Donnerstag, dem 9. März, um 15.30 Uhr, im Restaurant Bella Vita in Falkensee, Nauener Straße 77 - 79, vorgestellt werden. Dazu lädt der Kreisverband Havelland der Senioren-Union ein.

Vortragen werden Vertreter der KOOP GmbH aus Berlin, die auch am Mehr-Generationen-Wohn-Projekt Schillerallee in Falkensee beteiligt sind. Hans-Peter Pohl: „Wir wollen erörtern, ob und in welcher Form ein solches Demenz-Dorf im Ost-Havelland ergänzend oder alternativ zum Beispiel zu Demenz-Wohngemeinschaften errichtet werden sollte.“

In Deutschland gibt es seit 2014 in Demenzdorf am Stadtrand von Hameln, in Tönebom. Das Dorf ist durch die Medien gegangen, weil ein Zaun das Gelände nach außen abschirmt, weil Demenzkrane die Neigung zu sogenannten „Weglauftendenzen“ haben. Dennoch gelten Demenzdörfer als brauchbare Alternative zur häuslichen Pflege.

Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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