Falkensee, News

Stadthallenmanger kritisiert Verkehrsplanung

Richter

Neujahrsempfang im schrääg mit scharfem Unterton zur aktuellen lokalen Politik. Gastgeber Heiko Richter, Szenewirt vom „schräg rüber“ und seit Anfang  2016 von Hauptberuf Manager der neuen Stadthalle, äußerte sich in seiner Rede zu den Diskussionen über die Verkehrsplanung in der Innenstadt: „Es wäre ja nicht schlecht, wenn die Stadthalle an einer Straße läge“ wetterte er und spielte damit auf den Willen vieler Lokalpolitiker an, die Verbindungsstraße vom Scharenbergplatz möglichst schmal und autofrei halten zu wollen. Auch wenn das Veranstaltungszentrum in der zweiten Reihe liege, müsse es von den Besuchern auch gut per Auto erreichbar sein.

Dann legte Richter nach und spielte auf den sogenannten „Bürgermeister-Bogen“ an, die Straße, die nach Meinung von Bürgermeisters Heiko Müller als Verlängerung der Seegefelder Straße im Bogen zwischen dem Standort der alten Stadthalle und der Europaschule direkt neben der Stadthalle vorbei auf den Scharenbergplatz führen sollte: Es sei doch traurig, wenn eine Idee von der Politik abgelehnt deswegen abgelehnt werde, weil sie von der falschen Person komme.

Vielleicht,  so Richters Vorschlag, setzen sich die Lokalpolitiker einmal alle hinter verschlossenen Türen zusammen und einigen sich darauf, wie es mit Falkensee optimal weiter geht: Es sei letztendlich doch egal, welche Partei welche Idee hatte, Hauptsache, es komme am Schluss etwas Gutes für Falkensee dabei heraus.  

Heiko Richter streifte in seiner bissigen Kommentierung auch die Sicherheitslage bei Großevents: Künftig würde er damit rechnen, dass er seine Herrentagsfeier auf der Kreuzung vorm schrääg mit Poller absperren lassen müsse: „Früher waren Poller verboten, weil die Feuerwehr nicht mehr durch kommt…“ bvs

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