Falkensee, News

Erste Bilanz zur Stadthalle

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„Die Stadthalle ist gut angelaufen“, das war der Kernsatz des Bürgermeisters Heiko Müller, der vor dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport eine erste Bilanz zum Betrieb der neuen Stadthalle ablegte. 


Ihre ersten Härtetests habe sie bereits bestanden, 650 Zuschauer beim Gastspiel der „Füchse Berlin“ und 1.200 Besucherinnen und Besucher beim Mark-Forster-Konzert: „Da hat alles geklappt“. Nur technisch habe es leichte Probleme mit dem Bühnen-Nebel gegeben. Der musste bei Forster ausfallen, weil sonst die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen hätte: „Daran arbeiten wir.“

Intensiviert werden müsse nach Müllers Aussagen die Werbung für die Halle, es soll nun auch Programmhinweise im Amtsblatt geben, außerdem an einzelnen Stellen in der Stadt extra Werbetafeln. Vorgeschlagen wurde seitens der Abgeordneten, den Uhrenturm am Bahnhof und die Werbeflächen in den Fußgängertunneln zu den Bahnhöfen Falkensee und Finkenkrug zu nutzen. Verbessert werden solle die Beschilderung der Halle: „Besucher müssen sich schneller und einfacher zurecht finden, so wohl außerhalb als auch innerhalb der Halle.“ Ebenso wird noch an einem zentralen Kartenverkauf mit Informationsmöglichkeit gefeilt.

Nutzungsansätze gibt es auch beim leerstehenden Bistro: Es dürfte wohl unvermietet bleiben.  „Wir werden es bei großen Veranstaltungen als zusätzlichen Getränke-Ausschank nutzen“, so der Bürgermeister. Die Versorgung der Gäste in einer 30-minütigen Pause könnte dadurch verbessert werden.

Nicht geändert werden können die schwer zufallenden Brandschutztüren. In ihnen hatte sich ein Kind einen Finger abgequetscht, weil es die zufallende Tür nicht aufhalten konnte.  Technisch sieht Hausherr Heiko Müller kaum Möglichkeiten so etwas zu verhindern; die Türen seien massiv und hätten Rollstuhlbreite, damit würden sie sehr schwer werden. Der Brandschutz verlange, dass die Türen hermetisch abriegeln. „Wir können in einzelnen Fällen noch etwas an der Schließgeschwindigkeit justieren.“ 

Offenbar, so hört man abseits der Ausschusssitzung hinter den Kulissen, scheinen die personellen Reibereien im Hintergrund mehr und mehr abzuklingen, die Abstimmungsprozesse scheinen leichter. Dennoch hört man weiterhin von geäußerter Verwunderung über die unterschiedliche Tonqualität bei verschiedenen Events externer Veranstalter. „Wir haben die Anlage nur für zwei Jahre gemietet und werden dann entscheiden, wie wir weitermachen“, so das offizielle Statement dazu aus der Stadtverwaltung. bvs

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