Falkenseer Stadtjournal - Spandau

Quartiere ohne Management?

Sehr unterschiedlich fielen die Reaktionen der Parteien auf die Präsentation der Entwürfe der Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepte (IHEK) für die vier Spandauer Quartiersmanagement-Gebiete im Ausschuss für Stadtentwicklung am 30. Mai aus. Über die in den vergangenen zwei Jahren geleistete Arbeit berichteten Vertreter der Quartiersmanagement-Teams Falkenhagener Feld Ost und West, Neustadt und Heerstraße.

„Holländischer Stoffmarkt“ in der Altstadt

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Der „Holländische Stoffmarkt“ bietet an mehr als 140 Ständen alles was bei Liebhabern der Schneiderei das Herz höherschlagen lässt. Foto: Stoffmarkt Holland

Am 9. April dreht sich von 11 bis 17 Uhr auf dem Markt in der Altstadt alles rund um den Stoff

Für Liebhaber des trendigen Hobbys der Schneiderei ist der „Holländische Stoffmarkt“ ein Muss. Fast schon sehnsüchtig warten sie darauf, dass der mittlerweile bundesweit angesagte Spezialmarkt für alles rund ums Selbernähen endlich in ihrer Nähe seine Stände aufbaut. Für Spandauer und Berliner ist es am 9. April wieder soweit. Dann bieten Händler von 11 bis 17 Uhr auf dem Markt in der Altstadt alles rund um Stoff, Kurzwaren und sonstiges Nähzubehör an. Das Zentrum der Altstadt verwandelt sich an diesem Tag in ein Paradies für Menschen, die Freude an trendigen Bekleidungsstoffen für Erwachsene und Kinder, Dekorationsstoffen und Zubehör wie Knöpfen, Nadeln und Garn haben.

„Jugend dirigiert“ in der MBO

Schüler dirigieren ein Kammerorchester

Zu einem Kammerorchester-Konzert lädt die Martin-Buber-Oberschule (MBO), Im Spektefeld 33, am 5. Oktober von 19 bis etwa 20.30 Uhr in ihre Aula ein. Im Rahmen des Projekts „Jugend dirigiert" spielt die „Junge Philharmonie Berlin“ das Werk „Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns, Igor Strawinskys Konzert Es-Dur „Dumbarton Oaks“ und Jacques Iberts „Divertissement“. Dirigiert wird das Orchester von Musashi Baba sowie Schülerinnen und Schülern der MBO. Als Ehrengast hat sich für diesen Abend Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant der Elbphilharmonie in Hamburg, angekündigt.
Die „Junge Philharmonie Berlin“, ein Orchester aus Musikstudenten und erfahrenen Profis, glänzt seit vier Jahren mit Aufführungen in Berlins bedeutenden Konzertsälen. Das Projekt „Jugend dirigiert" gehört zu den bemerkenswerten Education-Projekten der Hauptstadt. Als Frage stellt sich dabei, ob nur Erwachsene dirigieren können Schülerinnen und Schüler der MBO treten an, um das Gegenteil zu zeigen. Sie haben sich ein Jahr lang akribisch in der Dirigierklasse der Schule auf den „Karneval der Tiere“ vorbereitet. Ziel ist nicht musikalische Perfektion, sondern die Entwicklung junger Persönlichkeiten, die ein Ensemble auf ein Ziel ausrichten. Die übrigen Werke leitet der Dirigierlehrer Musashi Baba.
Eintrittskarten für Erwachsene kosten 8, ermäßigt 5 Euro. Kartenreservierung von sofort an im Schulsekretariat unter Telefon 030 375 86 40, vom 28. September an in den Pausenzeiten der MBO oder am Veranstaltungstag von 18 Uhr an der Abendkasse. Weitere Informationen zum Konzert auf der Internetseite der Schule http://www.martin-buber-oberschule.de/ ud

„Kino, Baby!“ geht ins dritte Jahr

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Draußen parken die Kinderwagen, im Kinosaal läuft der Film für Eltern und ihre Kleinkinder. Foto: privat

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Ungewohntes Bild im Kinosaal des Kulturhauses: Eltern mit ihren Kleinkindern bei der Vorstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kino, Baby!“. Foto: privat

Im Kulturhaus-Kino darf gekrabbelt und gebrabbelt werden

Im Januar 2015 gestartet hat sich die Veranstaltungsreihe „Kino, Baby!“ im Kino des Kulturhauses an der Mauerstraße 6 zum Erfolgsmodell entwickelt.

1000 Läufer beim Run of Spirit

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Am Pfingstmontag, den 16. Mai 2016 lädt das Evangelische Johannesstift in Berlin-Spandau ab 9.30 Uhr zum „Run of Spirit“ auf das Stiftsgelände an der Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin, ein. Bereits zum achten Mal treten dort etwa tausend Sportler zu verschiedenen Läufen an.

12. Radfestival im Spandauer Süden

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Rund um den Tower des einstigen Flugplatzes Gatow führt die Rennstrecke beim „12. Kladower Radfestival“. Fotos: Uhde

 

"Kladower Radfestival" feiert Jubiläum

„Ich hätte 2004, als wir das erste Kladower Radfestival starteten, nie daran geglaubt, dass die Veranstaltung ein derartiger Erfolg wird“, sagt Hein-Detlef Ewald, 1. Vorsitzender des „Radsport Club Charlottenburg 1883“ (RCC). Nun lädt er gemeinsam mit Sohn Oliver am 10. und 11. Juni bereits zur zwölften Jubiläums-Veranstaltung ein.

150 Jahre Chortradition

Festkonzert des „Männergesangvereins Spandau 1866“

Ein Hörerlebnis aus 150 Jahren Musikgeschichte erwartet Besucher eines Konzerts am 5. November. Dann feiert der „Männergesangverein Spandau 1866“ um 16 Uhr im Bürgersaal des Rathauses an der Carl-Schurz-Straße 2/6 mit einem Konzert das Jubiläum seines 150-jährigen Bestehens.
Vor 150 Jahren war Spandau noch Kreisstadt im Havelland. Musik und Poesie standen in voller Blüte. Richard Wagner komponierte „Tristan und Isolde“ Johannes Brahms stand auf der Höhe seines Ruhms. Aber auch in Spandau an der Havel bewegte sich musikalisch Bedeutendes: 12 Herren gründeten den kleinen Gesangverein „Grüne Schleife“, der 1866 in „Männergesangverein Spandau 1866“ umbenannt wurde.
Einen wichtigen Grundstock des Chorlebens bildete über viele Jahre der Freiherr-vom-Stein-Gymnasium mit seinen Musiklehrern Erich Knepel, Hans-Joachim Hübner und Otto Ruthenberg. Sie alle standen viele Jahre dem Chor als Dirigenten zur Verfügung. Beim Festkonzert wird nun Chormusik von der Gründerzeit bis heute sowie Folklore aus mehreren Ländern zu hören sein. Mitwirkende sind ein Doppelquartett des „Männergesangvereins Spandau 1866“, das „Balalaika-Ensemble Viktor Skriptchenko“, am Flügel sitzt Juri Stremjakow. Ergänzt wird das Programm durch befreundete Chöre wie den „Span Dauer Halbkreis“ unter Leitung von Axel Schaum und „Chorus Spandovia“ unter Leitung von Otto Ruthenberg.
Der Eintritt zum Festkonzert kostet 12, ermäßigt zehn Euro. Darin enthalten sind auch ein Imbiss und Getränke. Karten gibt es an der Tageskasse oder vorab unter Telefon 030 361 58 26 sowie unter der E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . ud

Alle Spielplätze auf einen Blick

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Am Klinkeplatz entstand ein Dschungeldorf mit Hütten, Hängebrücke, Balancier- und Hangelparcours, Wackelfloß und Federtieren. Foto: Projekt Kinderträume

Neue Broschüren listen Spielangebote auf

Das Projekt „Raum für Kinderträume“ und das Straßen- und Grünflächenamt unterstützen gemeinsam den Bewegungsdrang der jungen Spandauer. Damit die den richtigen Spielplatz in ihrer Nähe finden, informieren acht kostenlose Broschüren jetzt über alle öffentlichen Spandauer Spielplätze, deren Standorte, vielseitigen Spielangebote und Besonderheiten.

Alte Feuerwache wird abgerissen

Gebäude ist nicht denkmalgeschützt

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Jürgen Frohberg nutzte die „Alte Feuerwache“ an der Sakrower Landstraße 5-7 bis Ende Januar 2012 als Geschäftsräume. Von 1905 bis 1988 residierte hier die Freiwillige Feuerwehr Kladow. Foto: Uhde

Für ein Gebäude, das seit 1905 das Kladower Ortsbild prägt, sind die Tage gezählt. Im kommenden Jahr wird die einstige Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Kladow an der Sakrower Landstraße 5-7, die seit dem 1. März 1988 in ihrer neuen Wache am Kladower Damm 367 untergebracht ist, abgerissen.

App ins Nirwana

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Laterne 1 am Nailaer Weg teilt sicher mit vielen Artgenossinnen dasselbe Schicksal: Entweder brennt sie ständig oder gar nicht. Foto: Uhde

Auch mit App gibt es keine Ordnung

Tatort Nailaer Weg, Laterne 1. Erst brannte diese Gaslaterne fast neun Monate lang 24 Stunden am Tag. Steuerzahlers Freude: Gas wurde tagsüber verschwendet, nachts reichte das funzelige Licht der Laterne kaum aus, um das Dunkel des Nailaer Wegs wirklich zu durchdringen. Immerhin konnte man wenigstens die Hand vor Augen sehen.

Auf den Spuren des Eselreiters

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Der 1912 von August Gaul für den Gutspark Neukladow geschaffene Eselreiter steht heute in der Eingangshalle des Rathauses Spandau. Foto: Owesle

Zu einem Spaziergang durch den frühherbstlichen Neu-Cladower Gutspark an der Neukladower Allee 9-12 lädt Dr. Miriam-Esther Owesle, Geschäftsführerin der „Guthmann Akademie – Forum für Berliner Kunst- und Kulturgeschichte“, am 2. Oktober um 14 Uhr ein.

Auf Denkmal-Tour mit der U 7

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Sterne, Luchlandschaft, Wald, Bäume und Falter nutzte Architekt Rainer Gerhard Rümmler als Gestaltungselemente für den U-Bahnhof Paulsternstraße. Foto: Uhde

Sieben Bahnhöfe der U-Bahnlinie unter Denkmalschutz gestellt

„Statt auf das Display ihres Handys oder Tablets zu starren, sollten Nutzer der U-Bahnlinie 7 auf den sieben Bahnhöfen Siemensdamm bis Rathaus Spandau lieber einen Blick aus dem Fenster werfen“, sagte Kultursenator Klaus Leder (Linke) am 28. März bei einem Ortstermin auf dem U-Bahnhof Paulsternstraße. Denn die am 1. Oktober 1984 eröffneten U-Bahnhöfe Siemens- und Rohrdamm, Paulsternstraße, Haselhorst, Zitadelle sowie Altstadt und Rathaus Spandau stünden nun als besondere Zeugnisse der Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz.

Aus der Großstadt aufs Land

Auf der Gatower Straße den Großstadttrubel hinter sich lassen

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Die Fahrt auf dem Straßenzug Gatower Straße und Alt-Gatow gleicht einer Reise aus der Großstadt aufs Land. Ganz im Norden hat die Gatower Straße an ihrem Beginn das Flair einer umtriebigen Hauptstraße.

Ausbau des Havel-Radwegs

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Künftig wird es auch südlich der Straße Alt-Gatow auf dem Kladower Damm einen Angebotsstreifen für Radfahrer geben. Foto: Uhde

Umgestaltung des Kladower Damms beginnt am 6. März

Am 6. März beginnen auf dem Kladower Damm zwischen Alt-Gatow und dem Gatower Separationsgraben die Arbeiten zum Bau eines weiteren Abschnitts des Havel-Radwegs. Da bis voraussichtlich August vor allem neben der Fahrbahn des Kladower Damms gearbeitet wird, rechnet das Spandauer Tiefbauamt während der Straßenbauarbeiten nicht mit Einschränkungen des Kraftfahrzeugverkehrs.

Bagger erobern das Postgelände

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So soll die neue Bebauung von der Ecke Klosterstraße und Brunsbütteler Damm her gesehen das Stadtbild am Eingang zum Spandauer Zentrum prägen. Foto: Uhde

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Blick auf die geplante Bebauung von der Havel und der Ruhlebener Straße aus. Foto: Uhde

Am 6. Februar beginnt der Abriss des Postgebäudes

Lange haben die Spandauer darauf gewartet. Jetzt rollen die Bagger an. Am 6. Februar beginnen sie mit dem Abriss des Hauptgebäudes auf dem einstigen Postareal an der Klosterstraße 38-42. Damit rückt nach dem Start der städtebaulichen Planung im vergangenen Jahr auch der auf dem rund 14 000 Quadratmeter großen Grundstück geplante Baubeginn näher.

Berliner Mietspiegel unwirksam?

Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz:
Berliner Mietspiegel 2015 in Teilen unzutreffend und unwirksam?

Einer Stellungnahme des Münchner Professors für Statistik Kauermann von der renommierten Ludwig- Maximilians-Universität zufolge sollen die Mieten für einen Teil der in dem Berliner Mietspiegel 2015 ausgewiesenen Wohnlagen unter Anwendung fehlerhafter statistischer Verfahren berechnet worden sein. Das teilt der Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz mit und verweist als Quelle auf einen Bericht der "Berliner Zeitung".

Besuch im „Hotel Mimosa“

 

 

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Fröhliche Stunden können die Zuschauer mit der Theaterwerkstatt-Kladow im „Hotel Mimosa“ genießen. Foto: Märald Soyke

Die Theaterwerkstatt-Kladow präsentiert im November die Komödie von Pierre Chesnot „Hotel Mimosa“. Gespielt wird bei freiem Eintritt im Festsaal (Haus 3) des Senioren-Wohnhauses Ernst-Hoppe am Lanzendorfer Weg 30. Premiere ist am 5. November um 17 Uhr.

Bezirk erweitert Kältehilfe

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Carola Bräunlein, Leiterin der DRK-Gemeinschaft Wohlfahrt und Soziales, Alexander Liebig, Präsident des DRK-Kreisverbands Spandau, und Stadtrat Frank Bewig (von links nach rechts) stellten das erweiterte Konzept der Kältehilfe für Frauen vor. Foto: BA

Fachpersonal berät Frauen in sozialpädagogischen Fragen

Der Bezirk erweitert in diesem Winter im Rahmen der Kältehilfe sein Angebot einer Notunterkunft für Frauen. Wenn diese am Standort Galenstraße 29 am 1. November nach dem Winter 2015/2016 zum zweiten Mal ihre Pforten öffnet, wird wegen des großen Bedarfs die Platzzahl erhöht.

Bezirk informiert über Ausbau von Havel und Spree

Planfeststellungsverfahren "Projekt 17 Deutsche Einheit"

Im Raum 1125 des Rathauses an der Carl-Schurz-Straße 2/6 können Interessierte noch bis zum 4. Mai die Planungsunterlagen für die Fahrrinnen-Anpassung von Spree und Havel im Bereich Spandau einsehen. Die Mitarbeiter beantworten dabei auch gern Fragen zum Planfeststellungs-Verfahren „Projekt 17 Deutsche Einheit.“

Bezirk meistert Schulsanierung

2016 wurden 5,6 Millionen Euro in Spandau verbaut

Im vergangenen Jahr hat der Hochbauservice der Serviceeinheit Facility Management (SE FM) mit gut 5,6 Millionen Euro alle aus Sonderprogrammen zur Verfügung gestellten Mittel für Schulsanierungen verwendet. Ein Schwerpunkt lag wie auch in den Vorjahren bei der Sanierung von Sanitäranlagen.

Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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