Falkenseer Stadtjournal - News

Quartiere ohne Management?

Sehr unterschiedlich fielen die Reaktionen der Parteien auf die Präsentation der Entwürfe der Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepte (IHEK) für die vier Spandauer Quartiersmanagement-Gebiete im Ausschuss für Stadtentwicklung am 30. Mai aus. Über die in den vergangenen zwei Jahren geleistete Arbeit berichteten Vertreter der Quartiersmanagement-Teams Falkenhagener Feld Ost und West, Neustadt und Heerstraße.

„Holländischer Stoffmarkt“ in der Altstadt

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Der „Holländische Stoffmarkt“ bietet an mehr als 140 Ständen alles was bei Liebhabern der Schneiderei das Herz höherschlagen lässt. Foto: Stoffmarkt Holland

Am 9. April dreht sich von 11 bis 17 Uhr auf dem Markt in der Altstadt alles rund um den Stoff

Für Liebhaber des trendigen Hobbys der Schneiderei ist der „Holländische Stoffmarkt“ ein Muss. Fast schon sehnsüchtig warten sie darauf, dass der mittlerweile bundesweit angesagte Spezialmarkt für alles rund ums Selbernähen endlich in ihrer Nähe seine Stände aufbaut. Für Spandauer und Berliner ist es am 9. April wieder soweit. Dann bieten Händler von 11 bis 17 Uhr auf dem Markt in der Altstadt alles rund um Stoff, Kurzwaren und sonstiges Nähzubehör an. Das Zentrum der Altstadt verwandelt sich an diesem Tag in ein Paradies für Menschen, die Freude an trendigen Bekleidungsstoffen für Erwachsene und Kinder, Dekorationsstoffen und Zubehör wie Knöpfen, Nadeln und Garn haben.

„Kino, Baby!“ geht ins dritte Jahr

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Draußen parken die Kinderwagen, im Kinosaal läuft der Film für Eltern und ihre Kleinkinder. Foto: privat

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Ungewohntes Bild im Kinosaal des Kulturhauses: Eltern mit ihren Kleinkindern bei der Vorstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kino, Baby!“. Foto: privat

Im Kulturhaus-Kino darf gekrabbelt und gebrabbelt werden

Im Januar 2015 gestartet hat sich die Veranstaltungsreihe „Kino, Baby!“ im Kino des Kulturhauses an der Mauerstraße 6 zum Erfolgsmodell entwickelt.

12. Radfestival im Spandauer Süden

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Rund um den Tower des einstigen Flugplatzes Gatow führt die Rennstrecke beim „12. Kladower Radfestival“. Fotos: Uhde

 

"Kladower Radfestival" feiert Jubiläum

„Ich hätte 2004, als wir das erste Kladower Radfestival starteten, nie daran geglaubt, dass die Veranstaltung ein derartiger Erfolg wird“, sagt Hein-Detlef Ewald, 1. Vorsitzender des „Radsport Club Charlottenburg 1883“ (RCC). Nun lädt er gemeinsam mit Sohn Oliver am 10. und 11. Juni bereits zur zwölften Jubiläums-Veranstaltung ein.

Ab sofort Grillverbot am Falkenhagener See

Seit wenigen Wochen gilt am Falkenhagener See in Falkensee ein totales Grillverbot. Es wurde verhängt, nach dem Ordnungs-kräfte nach dem verlängerten Himmelfahrtswochenende säckeweise Müll inklusive mehrerer verbrannter Tierkadaver abgeräumt hatten. Der See wird gern von Familien besucht, die oftmals den ganzen Tag bleiben und dabei auch grillen.

Alle Spielplätze auf einen Blick

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Am Klinkeplatz entstand ein Dschungeldorf mit Hütten, Hängebrücke, Balancier- und Hangelparcours, Wackelfloß und Federtieren. Foto: Projekt Kinderträume

Neue Broschüren listen Spielangebote auf

Das Projekt „Raum für Kinderträume“ und das Straßen- und Grünflächenamt unterstützen gemeinsam den Bewegungsdrang der jungen Spandauer. Damit die den richtigen Spielplatz in ihrer Nähe finden, informieren acht kostenlose Broschüren jetzt über alle öffentlichen Spandauer Spielplätze, deren Standorte, vielseitigen Spielangebote und Besonderheiten.

Alte Feuerwache wird abgerissen

Gebäude ist nicht denkmalgeschützt

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Jürgen Frohberg nutzte die „Alte Feuerwache“ an der Sakrower Landstraße 5-7 bis Ende Januar 2012 als Geschäftsräume. Von 1905 bis 1988 residierte hier die Freiwillige Feuerwehr Kladow. Foto: Uhde

Für ein Gebäude, das seit 1905 das Kladower Ortsbild prägt, sind die Tage gezählt. Im kommenden Jahr wird die einstige Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Kladow an der Sakrower Landstraße 5-7, die seit dem 1. März 1988 in ihrer neuen Wache am Kladower Damm 367 untergebracht ist, abgerissen.

Auf Denkmal-Tour mit der U 7

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Sterne, Luchlandschaft, Wald, Bäume und Falter nutzte Architekt Rainer Gerhard Rümmler als Gestaltungselemente für den U-Bahnhof Paulsternstraße. Foto: Uhde

Sieben Bahnhöfe der U-Bahnlinie unter Denkmalschutz gestellt

„Statt auf das Display ihres Handys oder Tablets zu starren, sollten Nutzer der U-Bahnlinie 7 auf den sieben Bahnhöfen Siemensdamm bis Rathaus Spandau lieber einen Blick aus dem Fenster werfen“, sagte Kultursenator Klaus Leder (Linke) am 28. März bei einem Ortstermin auf dem U-Bahnhof Paulsternstraße. Denn die am 1. Oktober 1984 eröffneten U-Bahnhöfe Siemens- und Rohrdamm, Paulsternstraße, Haselhorst, Zitadelle sowie Altstadt und Rathaus Spandau stünden nun als besondere Zeugnisse der Nachkriegsmoderne unter Denkmalschutz.

Aus der Großstadt aufs Land

Auf der Gatower Straße den Großstadttrubel hinter sich lassen

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Die Fahrt auf dem Straßenzug Gatower Straße und Alt-Gatow gleicht einer Reise aus der Großstadt aufs Land. Ganz im Norden hat die Gatower Straße an ihrem Beginn das Flair einer umtriebigen Hauptstraße.

Ausbau des Havel-Radwegs

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Künftig wird es auch südlich der Straße Alt-Gatow auf dem Kladower Damm einen Angebotsstreifen für Radfahrer geben. Foto: Uhde

Umgestaltung des Kladower Damms beginnt am 6. März

Am 6. März beginnen auf dem Kladower Damm zwischen Alt-Gatow und dem Gatower Separationsgraben die Arbeiten zum Bau eines weiteren Abschnitts des Havel-Radwegs. Da bis voraussichtlich August vor allem neben der Fahrbahn des Kladower Damms gearbeitet wird, rechnet das Spandauer Tiefbauamt während der Straßenbauarbeiten nicht mit Einschränkungen des Kraftfahrzeugverkehrs.

Bagger erobern das Postgelände

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So soll die neue Bebauung von der Ecke Klosterstraße und Brunsbütteler Damm her gesehen das Stadtbild am Eingang zum Spandauer Zentrum prägen. Foto: Uhde

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Blick auf die geplante Bebauung von der Havel und der Ruhlebener Straße aus. Foto: Uhde

Am 6. Februar beginnt der Abriss des Postgebäudes

Lange haben die Spandauer darauf gewartet. Jetzt rollen die Bagger an. Am 6. Februar beginnen sie mit dem Abriss des Hauptgebäudes auf dem einstigen Postareal an der Klosterstraße 38-42. Damit rückt nach dem Start der städtebaulichen Planung im vergangenen Jahr auch der auf dem rund 14 000 Quadratmeter großen Grundstück geplante Baubeginn näher.

Berliner Mietspiegel unwirksam?

Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz:
Berliner Mietspiegel 2015 in Teilen unzutreffend und unwirksam?

Einer Stellungnahme des Münchner Professors für Statistik Kauermann von der renommierten Ludwig- Maximilians-Universität zufolge sollen die Mieten für einen Teil der in dem Berliner Mietspiegel 2015 ausgewiesenen Wohnlagen unter Anwendung fehlerhafter statistischer Verfahren berechnet worden sein. Das teilt der Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz mit und verweist als Quelle auf einen Bericht der "Berliner Zeitung".

Bezirk erweitert Kältehilfe

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Carola Bräunlein, Leiterin der DRK-Gemeinschaft Wohlfahrt und Soziales, Alexander Liebig, Präsident des DRK-Kreisverbands Spandau, und Stadtrat Frank Bewig (von links nach rechts) stellten das erweiterte Konzept der Kältehilfe für Frauen vor. Foto: BA

Fachpersonal berät Frauen in sozialpädagogischen Fragen

Der Bezirk erweitert in diesem Winter im Rahmen der Kältehilfe sein Angebot einer Notunterkunft für Frauen. Wenn diese am Standort Galenstraße 29 am 1. November nach dem Winter 2015/2016 zum zweiten Mal ihre Pforten öffnet, wird wegen des großen Bedarfs die Platzzahl erhöht.

Bezirk informiert über Ausbau von Havel und Spree

Planfeststellungsverfahren "Projekt 17 Deutsche Einheit"

Im Raum 1125 des Rathauses an der Carl-Schurz-Straße 2/6 können Interessierte noch bis zum 4. Mai die Planungsunterlagen für die Fahrrinnen-Anpassung von Spree und Havel im Bereich Spandau einsehen. Die Mitarbeiter beantworten dabei auch gern Fragen zum Planfeststellungs-Verfahren „Projekt 17 Deutsche Einheit.“

Bezirk meistert Schulsanierung

2016 wurden 5,6 Millionen Euro in Spandau verbaut

Im vergangenen Jahr hat der Hochbauservice der Serviceeinheit Facility Management (SE FM) mit gut 5,6 Millionen Euro alle aus Sonderprogrammen zur Verfügung gestellten Mittel für Schulsanierungen verwendet. Ein Schwerpunkt lag wie auch in den Vorjahren bei der Sanierung von Sanitäranlagen.

Bistro am Klinikum Spandau bleibt

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Gemeinsam feierten Pflegedirektor Ralf Wagner, der Ärztliche Direktor Professor Dr. Ernst Späth-Schwalbe, Stadtrat Frank Bewig, Tina Lindemann, Geschäftsführerin des Freundeskreises Integrative Dienste, und der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Professor Dr. Peter Bräunig (von links nach rechts) den Erhalt des Bistros am Vivantes Klinikum Spandau. Foto: BA

18 Menschen mit seelischer Behinderung behalten Beschäftigung

Ende August 2016 wurde der Erhalt des Bistros auf dem Gelände des Vivantes Klinikums Spandau, Neue Bergstraße 6, besiegelt. Das Klinikum und der Freundeskreis Integrative Dienste haben sich nach mehr als zwei Jahren vertraglich darauf geeinigt, dass das Bistro an einem anderen Standort auf dem Klinik-Gelände erhalten bleibt. Darauf hatte Frank Bewig (CDU), Stadtrat für Gesundheit und Soziales, bei beiden Partnern gedrungen.

Blick zurück ganz ohne Zorn

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Carsten-Michael Röding (44, CDU). Foto: Uhde

Röding verlässt die politische Bühne

„Ich bereue weder meine rund 17-jährige Tätigkeit als Stadtrat noch die Tatsache, dass ich jetzt meine politische Arbeit für Spandau beende“, sagt Carsten-Michael Röding (44). Seit November 1999 gehörte der Christdemokrat dem Bezirksamt als Stadtrat für Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung an. Anfang 2017 wird er als Technischer Vorstand zur Charlottenburger Baugenossenschaft wechseln.

Bundespolizei verstärkt Präsenz

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Die meisten Gebäude der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne wurden 1914-1918 mit den charakteristischen roten Klinkerfassaden erbaut. Foto: Uhde

Im Juli feierte die „PRISOD Wohnheimbetriebs GmbH“ mit rund 1100 Flüchtlingen und zahlreichen Besuchern in der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne das 2. Interkulturelle Sommer- und Gartenfest. „Als unsere Firma die Einladungen verschickte, war eine wichtige Änderung für die Unterkunft der Flüchtlinge an der Schmidt-Knobelsdorf-Straße 30 allerdings noch nicht bekannt“, sagte PRISOD-Sprecherin Sarah Neumeyer. Erst kurz danach seien Planungen des Bundes für die Bundespolizei auf dem Gelände der einstigen Briten-Kaserne bekannt geworden. Der möchte das Areal als Standort einer Berlindirektion für Spezialeinheiten der Bundespolizei nutzen. Ergebnisse der Untersuchung zur möglichen Umsetzung der Pläne sollen Mitte kommenden Jahres vorliegen.

Bürger machen Dampf

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Wie hier an der Kurpromenade sind derzeit die Straßen in der Wochenendsiedlung West unbefestigt. Durch die starke Verdichtung kann das Regenwasser nicht versickern. Die Folge sind immer wieder Überschwemmungen. Foto: Uhde

Gleich zwei Bürgerinitiativen opponierten in der Juli-Sitzung der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) gegen Planungen des Bezirks. Mit unterschiedlichem Erfolg. Während es der „Bürgerinitiative Wochenendsiedlung West“ (BIWW) gelang, durch ihren Widerstand die erneute Überprüfung geplanter Straßenbau-Maßnahmen in Kladow zu erreichen, scheiterte die „Bürgerinitiative Spandau Haveleck“ mit dem ersten jemals in die Spandauer BVV eingebrachten Einwohnerantrag. Mit dem wollte sie das aktuelle Verfahren zu den Bebauungsplänen 5-73 und 5-74 stoppen und eine maßvolle Bebauung des Quartiers Wasserstadt-Haveleck in Haselhorst erreichen. Bei vier Enthaltungen aus der AfD-Fraktion wurde der Einwohnerantrag von den Verordneten mehrheitlich abgelehnt.

Bus macht Senioren mobiler

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Im Haus Ernst-Hoppe übergaben die beiden Fördervereine den Kleinbus an die vier Häuser der Vivantes Hauptstadtpflege. Foto: Uhde

Nagelneu und in der kalten Wintersonne blitzend stand der Volkswagen „Crafter“ am 29. November um 15 Uhr auf dem Freigelände des Hauses Ernst-Hoppe, der Senioreneinrichtung der Vivantes Hauptstadtpflege am Lanzendorfer Weg 30 in Kladow. Zahlreiche Bewohner warteten darauf, dass endlich das rote Band durchschnitten wurde und der Neunsitzer mit behindertengerechter Ausstattung samt Rampe für sie bereit steht.

Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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