Falkenseer Stadtjournal - News

„Steini“ und „seine“ Zitadelle

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Gemeinsam mit Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU) enthüllten Ehefrau Ruth Steinmöller und die drei Töchter am 15. November die Namenstafel. Foto: Uhde

Haus 4 heißt jetzt "Gerd-Steinmöller-Künstlerhaus"

Als „ein Mann der Tat“ wurde Gerd Steinmöller (1931-2003) jetzt als Namensgeber des Hauses 4 auf der Zitadelle, Am Juliusturm 64, geehrt. Von nun trägt das Gebäude, in dem Steinmöller, der von 1976 bis 1996 Leiter des Kunstamtes Spandau war, während seiner Amtszeit für Künstler Ateliers einrichtete, den Namen „Gerd-Steinmöller-Künstlerhaus“. Gemeinsam mit Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU) enthüllten Ehefrau Ruth Steinmöller und die drei Töchter am 15. November die Namenstafel.

20 Jahre Geburten in Havelhöhe

Mehr als 20.000 Kinder eblickten in der Klinik Havelhöhe das Licht der Welt

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Benjamin Poppe mit seinen Eltern Stephanie Chasles und Thomas Poppe am 26. Januar 1998 einen Tag nach seiner Geburt in der Klinik Havelhöhe. Foto: Uhde

Sonntagskind Benjamin „eröffnete“ am 25. Januar 1998 die Geburtshilfe-Station des anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe am Kladower Damm 221. Gegen 9 Uhr erblickte Benjamin Poppe als Sohn von Stephanie Chasles und Thomas Poppe im Spandauer Süden als erstes Baby auf der neu eröffneten Station das Licht der Welt. Seitdem wurden in Havelhöhe in den vergangenen 20 Jahren mehr als 20.000 Kinder geboren. Dabei entwickelten sich die jährlichen Geburtenzahlen kontinuierlich nach oben. 1998 waren es noch 390 Geburten, 2006 bereits mehr als 1000 und im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Geburten sogar auf 1325.

Ab sofort Grillverbot am Falkenhagener See

Seit wenigen Wochen gilt am Falkenhagener See in Falkensee ein totales Grillverbot. Es wurde verhängt, nach dem Ordnungs-kräfte nach dem verlängerten Himmelfahrtswochenende säckeweise Müll inklusive mehrerer verbrannter Tierkadaver abgeräumt hatten. Der See wird gern von Familien besucht, die oftmals den ganzen Tag bleiben und dabei auch grillen.

Allee-Vollsperrung verhindern

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Schwieriger Ausbau der Niederneuendorfer Allee

Wegen des schlechten Straßenzustands sperrte das Bezirksamt als Baulastträger die Niederneuendorfer Allee bereits Anfang 2013 für den Schwerlastverkehr. Seitdem hat sich Spandau bemüht, dass der Senat den Neubau der Verbindung zwischen Spandau und dem nördlichen Umland in die Investitionsplanungen aufnimmt. Im Januar 2017 beauftragte dann die für Hauptverkehrsstraßen mit vorwiegend überbezirklicher Funktion zuständige Senatsverwaltung für Verkehr das Ingenieurbüro „LK Argus GmbH“ mit der Erstellung von Planungsvorgaben für den dringend notwendigen Neubau der Niederneuendorfer Allee.

Auf Traumreise mit Massage

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Der Spandauer Rolf Netzmann schuf Anfang 2017 mit „MATRABE“ eine Entspannungsbehandlung aus Traumreise und Massage. Foto: Uhde

Um sich vom Alltagsstress zu erholen oder für eine Zeit die heftig drückenden Sorgen zu vergessen, suchen so Geplagte nach den unterschiedlichsten Methoden, die Abhilfe schaffen können. Und zu diesen Möglichkeiten gehören in erster Linie eine entspannende Massage oder das leise Dahingleiten in eine angenehme Traumwelt. Die Massage ist ohne Frage eine der ältesten und effektivsten Entspannungstechniken. Und Traumreisen führen in eine körperlich-seelische Entspannung mit oft langanhaltendem Ruhe- und Erholungszustand. Der Spandauer Rolf Netzmann kam Anfang 2017 auf die Idee, beides miteinander zu verbinden. Der Systemische Coach und zertifizierte Kursleiter für Progressive Muskelentspannung nannte seine bislang einzigartige Kombination aus MAssage, TRAumreise und BEwegung „MATRABE“. Der Name ist derweil als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.

Berliner Mietspiegel unwirksam?

Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz:
Berliner Mietspiegel 2015 in Teilen unzutreffend und unwirksam?

Einer Stellungnahme des Münchner Professors für Statistik Kauermann von der renommierten Ludwig- Maximilians-Universität zufolge sollen die Mieten für einen Teil der in dem Berliner Mietspiegel 2015 ausgewiesenen Wohnlagen unter Anwendung fehlerhafter statistischer Verfahren berechnet worden sein. Das teilt der Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz mit und verweist als Quelle auf einen Bericht der "Berliner Zeitung".

Bezirk informiert über Ausbau von Havel und Spree

Planfeststellungsverfahren "Projekt 17 Deutsche Einheit"

Im Raum 1125 des Rathauses an der Carl-Schurz-Straße 2/6 können Interessierte noch bis zum 4. Mai die Planungsunterlagen für die Fahrrinnen-Anpassung von Spree und Havel im Bereich Spandau einsehen. Die Mitarbeiter beantworten dabei auch gern Fragen zum Planfeststellungs-Verfahren „Projekt 17 Deutsche Einheit.“

Bezirk will Planungshoheit

 

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Mögliche Bebauung an der Ecke Daumstraße/ und Pohleseestraß. Foto: © Planung 4 Berlin / Eike Becker Architekten

Um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, macht der Bezirk jetzt Druck bei der Planreife-Erklärung anstehender Bebauungspläne – und das auch gegen drohenden Widerstand des Senats. So nahmen die Verordneten des Ausschusses für Stadtentwicklung bei der Sitzung des Ausschusses am 6. März den Bebauungsplan 5-73 für eine Teilfläche der Wasserstadt Berlin-Oberhavel zwischen Schwielowseestraße, Daumstraße, Pohleseestraße und Havel mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis und erklärten somit die Planreife. Die hatte am selben Tag bereits das Bezirksamt auf seiner Sitzung beschlossen.

Bleiben Gatower Wiesen Biotop?

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Pläne für den Landschaftspark Gatow hat die Gesellschaft „Grün Berlin“ schon vor Jahren vorgestellt – bis heute ist jedoch nichts geschehen. Fotos: Grün Berlin

„Die Wiesenlandschaft Gatow ist für den Bezirk Spandau einer der wichtigsten unverbauten Landschaftsräume, der der Naherholung dient, ein unverwechselbares Landschaftsbild besitzt und einer der wertvollsten Naturräume für eine Vielzahl seltener Arten darstellt“, schreibt der für den Bereich Umwelt- und Naturschutz zuständige Stadtrat Andreas Otti (AfD) in seiner Antwort auf eine Anfrage der Partei Die Linke zu den „Gatower Wiesen“.

BMW bringt Touris nach Spandau

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155.231 Motorräder liefen im Spandauer BMW-Werk, Am Juliusturm 14–38, im Jahr 2017 vom Band. Fotos Uhde

Augenscheinlich hat Spandau mit der Beauftragung der Agentur „Gröschel Branding“ für das Projekt „Spandau Tourismus“ und Jana Friedrich als erster Tourismus-Beauftragten eines Berliner Bezirks den absolut richtigen Zeitpunkt zum Handeln gewählt. Setzt doch nach Aussagen von Gerhard Buchholz, Mitarbeiter der Abteilung Partner Relations bei „visitBerlin“, Berlins Organisation für Tourismus- und Kongressmarketing, das Berliner Tourismus-Konzept „2018 plus“ vermehrt auf stadtverträglichen und nachhaltigen Tourismus, bei dem den Bezirken zunehmende Beachtung geschenkt wird. „Aufgabe ist es, den Berlin-Tourismus zunehmend differenziert zu betrachten und dabei die Besonderheiten und Erfordernisse der Bezirke herauszuarbeiten“. Und genau auf diesen Weg hat sich Spandau längst gemacht.

Der Weg zum smarten Schüler

Das ist Tobias Brandt aus Falkensee

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Tobias Brandt (20) war ein richtig schlechter Schüler. Sein Schülerleben auf dem Dallgower Marie-Curie-Gymnasium bestand mehr aus Streiche spielen, faulenzen und mit Freunden herumalbern als aus der klassischen Schularbeit. Im Unterricht wurde fast ausschließlich Stadt-Land-Fluss gespielt, Hausaufgaben waren ein Fremdwort, für Tests wurde höchstens einmal die Mappe durchgeblättert.

Die größte Wasserrutsche in der Region

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"Plantsch" in Karl's Erlebnis-Dorf eröffnet

Die aufblasbare Wasserrutsche bringt mit ihren 18 Metern Höhe und den zwei separaten Planschbecken (eines davon inkl. Tretbooten) Spiel und Spaß für die ganze Familie, so teilt es die Presseabteilung von Karls's Erlebnis-Dorf mit: "Auf einer Gesamtfläche von ca. 250 Quadratmetern findet jeder ein Plätzchen zum Toben und Planschen im Wasser." Jetzt muss nur noch das Wetter passen...

Die Planungen zum Hallenbad

Bei sogenannten Bürger-Workshops der Stadt Falkensee wurden die Planungen zum möglichen Bau des Falkenseer Hallenbades vorgestellt.

Die komplette Planung der Planungsgesellschaft "bauconcept" kann hier direkt heruntergeladen werden. Dabei handelt es sich um die Präsentation, wie sie auf den Workshops gezeigt wurde.

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Einfach auf das Bild oben klicken. Gafik und Pläne: BAUCONZEPT® PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH, Foto: fotolia.com. Mehr Infos zum Planer: www.bauconcept.com.

Quelle und mehr Infos:  Stadt Falkensee, www.falkensee.de

Diskussion übers Falkenseer Zentrum

Interessanter Abend im Foyer der Stadthalle: Die Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) hatte gemeinsam mit Interessengemeinschaft IG Falkensee (früher IG Bahnhofstraße) und der Werbegemeinschaft Starke Mitte zu einer Diskussion über die Zukunft der Falkenseer Innenstadt, respektive der Bahnhofstraße eingeladen. Mehr als 90 Personen waren erschienen, darunter Vorstände und Mitglieder der Gastgeber; das Künstlernetzwerk „Made in Falkensee“ war ebenso vertreten wie Händler, Investoren, Politik und Stadtverwaltung.

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Bildunterschrift: Redner auf dem Podium. Von links: Stefanie Witt, Maike Janetzke, Heiko Richter, Hans-Peter Pohl, Baudezernent Thomas Zylla, Thomas Lenkitsch sowie Jörg Rade. Foto: bvs

Die Runde diskutierte rund zwei Stunden lang, wobei im Ergebnis Wünsche und Vorstellungen deutlich wurden: Der Gutspark als grünes Zentrum der City müsste aufgeräumter und einladender gestaltet und vielleicht mit Kinderspielplatz und Sitzgelegenheiten für Senioren ergänzt werden, schlug unter anderem Ulf Hoffmeyer-Zlotnik vom Seniorenbeirat vor.

Der Verkehr müsste so gelenkt werden, so Thomas Lenkitsch von der Werbegemeinschaft Starke Mitte, dass der Durchgangsverkehr möglichst draußen bleibe. Taxiunternehmer Alexander Sylvester empfahl, dass Fahrzeuge, die in die Innenstadt wollen, vielleicht sogar in einem Einbahnstraßensystem und durch einen vierten Tunnel auf Höhe Poststraße/Hansastraße fahren könnten. IGF-Vorstand Heiko Richter monierte, dass die Stadthalle vom Verkehr recht abgeschnitten liege und kritisierte die Planung, die Scharenbergstraße nur als schmale Verbindung über die Straße Am Gutspark zur Bahnhofstraße zu verlängern.

Läden an der Bahnhofstraße sollten nach Ansicht von Maike Janetzke (Kaffeerösterei RöstTeam) mehr mit Delikatessen, Schuhen oder Damenbekleidung handeln, Qualität und Kleinteiligkeit im Handel wurden dabei von ihr besonders hervorgehoben. Gewünscht wurden auch mehr kleine Läden, in denen Künstler und Kunsthandwerker mit geringer Miete ihre Waren anbieten könnten, wünschte sich Steffanie Witt vom Künstlernetzwerk Made in Falkensee. In der Innenstadt könnten auch sogenannte „Think Tanks“ geschaffen werden, Orte, an denen Gründer preiswerten Raum mieten und gemeinsam Ideen und Start-Ups entwickeln könnten.

Unklar blieb, wie es mit dem SeeCarré weiter geht. Georg Wurm, Vertreter des Investors S&G Development, hatte sich wegen Terminüberschneidungen entschuldigt, schickte aber eine E-Mail an den MIT-Geschäftsführer Hans-Peter Pohl; er zitierte als Moderator der Veranstaltung daraus, dass man weiterhin hoffe, im Sommer mit dem Bau zu beginnen.

Unklar blieb auch, wie es mit dem Neubau auf dem Gelände der alten Stadthalle weiter geht. Dort soll ja ein Wohnkomplex mit vier Wohntürmen und Gewerbe-/Handelsflächen im Erdgeschoss gebaut werden. Der Vertreter der Investorengruppe, Jörg Rade, blieb weitgehend in der Deckung, berichtete, für das Gebäude einen Ankermieter zu benötigen und davon, dass die Planung im Detail noch nicht fertig sei. Und er bat nachdenklich darum, dass man die hohen Ansprüche an die Bahnhofstraße nicht alle auf dieses eine Bauprojekt projizieren möge.

Am Rande der Veranstaltung dementierte Jörg Rade Befürchtungen, nach denen ein Discounter einen Großteil der Ladenfläche übernehmen könnte: „Es gibt keine Gespräche mit Discountern“, versicherte er gegenüber dem Stadt-Journal. In der jüngsten Vergangenheit waren hinter den Kulissen Vermutungen laut geworden, dass mit einem Discounter an der Stelle auch die Zahl der Parkplätze massiv erhöht werden würde, die dann einen Teil der Aufenthaltsfläche vor dem künftigen Gebäude einnehmen könnten. Schön, dass sich diese Befürchtungen nicht bestätigen. bvs

 

Erste Bilanz zur Stadthalle

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„Die Stadthalle ist gut angelaufen“, das war der Kernsatz des Bürgermeisters Heiko Müller, der vor dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport eine erste Bilanz zum Betrieb der neuen Stadthalle ablegte. 

Grillverbot am Falkenhagener See

 

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Die ersten warmen Tage sind da und schon lockten Ausflugsziele wie der Falkenhagener See und sein kleinerer Nachbar zum Entspannen. Beide Sees sind frei zugänglich – und das nicht nur für Badegäste, sondern offenbar auch für Müllsünder. Immer wieder klagen Anwohner und Badegäste über eine Vermüllung der Bade- und Grillstellen am See. Jetzt will die Stadt das Grillen verbieten.

Grünes Juwel in Kladow

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Landhausgarten Dr. Max Fränkel länger geöffnet?

Neben viel Lob für die Neuanlage des Parks gab es bei der Eröffnung des Landhausgartens Dr. Max Fränkel am Lüdickeweg 1 vor einigen Wochen auch Kritik an den Öffnungszeiten. Zunächst können Besucher nur montags bis donnerstags von 7.30 bis 14 Uhr das dem Bezirk Spandau gehörende „grüne Paradies“ besuchen. Besucherzentrum und Café öffnen lediglich freitags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.

Herbergsgäste im Casino

Ehepaar Weiß lud Obdachlose zum Gänseschmaus ein

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Das Ehepaar Martina und Joachim Weiß, Bürgermeister Helmut Kleebank, Gesundheitsstadtrat Frank Bewig, der ehemalige AWO-Chef Detlef Schuster und Oberstleutnant Sven Osan, Kommandeur des Sanitätsregiments 1, begrüßten die Gäste aus der „Herberge zur Heimat“ zum Weihnachtsmenu in der Kladower Blücher-Kaserne. Foto: Uhde


Traditionell lud das Kladower Ehepaar Martina und Joachim Weiß diesmal am 4. Dezember 35 Obdachlose aus dem Verein „Herberge zur Heimat“ an der Falkenseer Chaussee 154 zum vorweihnachtlichen Drei-Gänge-Weihnachtsmenu ins Casino des Sanitätsregiments 1 - Führungsbereich Berlin in der Blücher-Kaserne an der Sakrower Landstraße 100 ein. Mercedes Benz hatte einen Reisebus gestellt, der die Gäste nach Kladow brachte. Unterstützt wurde das Ehepaar Weiß bei der Finanzierung und Organisation des vorweihnachtlichen Gänse-Schmauses wieder von der Arbeiterwohlfahrt Spandau (AWO), durch Spenden von Kladower Mitbürgern, einem Ehepaar aus Boston und Kladower Geschäften wie etwa der Märkischen Apotheke. Maßgeblich zum Gelingen bei trugen in diesem Jahr die Köche des Casinos der Blücher-Kaserne. Auch Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD), Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU) und der ehemalige Vorsitzende des Kreisverbands Spandau der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Detlef Schuster, ließen es sich nicht nehmen, die Obdachlosen in Kladow zu begrüßen. Herzlich willkommen hieß auch Hausherr Oberstleutnant Sven Osan, Kommandeur des Sanitätsregiments 1, seine Gäste im festlich geschmückten Casino. Vor der Heimfahrt erhielt jeder Gast eine von Martine Weiß gepackte Tüte mit vorweihnachtlichen Gaben. ud

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Oberstleutnant Sven Osan, Kommandeur des Sanitätsregiments 1, begrüßte als Hausherr die Gäste aus der „Herberge zur Heimat“ im Casino der Kladower Blücher-Kaserne. Foto: Uhde

Investoren brauchen Geduld

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Nach den Vorstellungen der Planer könnten auf dem Windmühlenberg bis zu 100 Wohnungen in einem Ensemble von 17 bis 20 Hausgruppen in halboffener Bauweise entstehen. Entwurf: Büro „Architekt Diplom Ingenieur Bernd Orlob & Partner“

Es ist wohl unstrittig, dass Berlin angesichts wachsender Einwohnerzahlen dringendst neuen Wohnraum benötigt. Umso unverständlicher erscheint es dann, wenn in Spandau Bebauungspläne Jahrzehnte in Schubladen verstauben. Ein in den vergangenen Monaten oft diskutiertes Beispiel dafür ist der B-Plan VIII-280 für das Gebiet des Windmühlenbergs in Gatow. Dessen Aufstellung hat das Bezirksamt bereits auf seiner Sitzung am 26. September 1989, also vor nunmehr bereits fast 28 (!) Jahren beschlossen.

Jahrzehnte wie im Flug

33 Ehrenamtliche für ihre Arbeit ausgezeichnet

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Der Höhepunkt der Ehrung: Gerhard Hanke, Ingeborg Gorski, Udo Kleschin, Helmut Prieß, Helga Thurmann, Ulrike Billerbeck, Helmut Kleebank und ein Gardist der Spandauer Stadtgarde (von links nach rechts). Foto: Uhde

„Spandau ist sicher kein reicher Bezirk, aber mit den rund 190 Mitgliedern der Sozialkommission und deren unermüdlichem, ehrenamtlichen Einsatz für ihre Mitmenschen hat die Havelstadt einen großen Schatz.“ Voll des Lobes für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Seniorenbereich zeigte sich Sozialstadtrat Gerhard Hanke (CDU) bei deren Empfang am 11. Oktober im „Gotischen Saal“ der Zitadelle.

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Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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