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Spandau, News

Schwierige Mehrheiten in der BVV

Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter" soll in Spandau gezeigt werden

Heftige Diskussionen löste in der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) am 31. Mai ein Antrag der AfD-Fraktion aus. Mit dem wollte die Partei anlässlich des 100. Jahrestags der Oktoberrevolution das Bezirksamt beauftragen, die Präsentation der Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter" an einem geeigneten Ort in Spandau zu ermöglichen.

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Spandau, News

Zehn Jahre Gefäße im Fokus

Jubiläum im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau

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Dr. Torsten Heldmann, Leitender Angiologe, Dr. Adam Czerwinski, Leitender Gefäßchirurg und Dr. Christian Rosenberg, Chefarzt Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie (von links nach rechts) sind die Chefs im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg am Waldkrankenhaus. Foto: EWK

Ob bei der so genannten „Schaufensterkrankheit“, bei erweiterter Bauchschlagader oder verengter Halsschlagader – im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg am Standort Evangelisches Waldkrankenhauses Spandau (EWK) an der Stadtrandstraße 555 werden Patienten mit Gefäßleiden seit einem Jahrzehnt behandelt.

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Spandau, News

Quartiere ohne Management?

Sehr unterschiedlich fielen die Reaktionen der Parteien auf die Präsentation der Entwürfe der Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepte (IHEK) für die vier Spandauer Quartiersmanagement-Gebiete im Ausschuss für Stadtentwicklung am 30. Mai aus. Über die in den vergangenen zwei Jahren geleistete Arbeit berichteten Vertreter der Quartiersmanagement-Teams Falkenhagener Feld Ost und West, Neustadt und Heerstraße.

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Spandau, News

Unter der Brücke bleibt´s dunkel

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Bis Ende 2014 sollte die Bahnunterführung der Klosterstraße nach dem Entwurf des Siegerteams eigentlich neugestaltet werden. Doch noch wurde nicht einmal damit begonnen. Foto: aletja plus

Die Umgestaltung der Bahnunterführung der Klosterstraße droht zur unendlichen Geschichte zu werden. Denn noch immer ist die Durchfahrt unter der Eisenbahnbrücke dunkel, laut und bietet für Passanten wahrlich keine angenehme Atmosphäre.

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Spandau, News

Die DIN-Norm – ein Spandauer Kind

 

Karl-Heinz Bannasch, Vorsitzender der „Heimatkundlichen Vereinigung Spandau“, erinnert daran, dass die Deutschen Industrie-Norm (DIN) ihren Ursprung in der Havelstadt hat. Vor 100 Jahren, exakt am 17. Mai 1917, sei in der damals noch unabhängigen brandenburgischen Stadt Spandau der „Gründungsausschuss des Normalien-Ausschusses für den Maschinenbau“ ins Leben gerufen worden. Damit widerspricht Bannasch der Datierung des Deutschen Instituts für Normung. Das setzt die historische Gründung erst am 22. Dezember 1917 mit dem Umzug des bereits gegründeten „Normalien-Ausschusses“ aus Spandau in die Hauptstadt Berlin an. „Sicherlich keine korrekte Wiedergabe der Gründungsgeschichte“, sagt Bannasch. „Letztendlich ging die Initialzündung für die Gründung einer Deutschen Industrie-Norm von der Waffen- bzw. Militärtechnik aus und der Gründungsort war Spandau“, erklärt der Erste Vorsitzende des Spandauer Geschichtsvereins.
Hintergrund der Zusammenkunft des Gründungsausschusses war die Weiterentwicklung und schnellere Produktion des in Spandau hergestellten Maschinengewehrs „08/15“, auch bekannt als Spandauer Gewehr. Noch heute gilt übrigens die Bezeichnung „08/15“ als Synonym für Normalität und Alltagstauglichkeit. Zur Gründungsversammlung kamen im Mai 1917 zahlreiche Vertreter der beteiligten Industrien in Spandau, dem Zentrum der preußischen Waffenproduktion, zusammen. Es wurde darüber zu beraten, wie das Maschinengewehr 08/15 und andere Waffen an verschiedenen Standorten vorproduziert und an einem zentralen Standort zusammengesetzt werden kann. „Übrigens wurden beim in Spandau produzierten Zündnadelgewehr die Kriterien der Austauschbarkeit – der Normierung – bereits 1841 erfüllt“, betont Bannasch. ud

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Regionales Stadtjournal Falkensee + Spandau

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